Entstehung

Was zur Entstehung der Internationalen Bildungszentren geführt hat, ist die Alltagserfahrung des Scalabrini-Säkularinstituts, M.S.S., als internationale Gemeinschaft innerhalb der katholischen Kirche.

In unseren interkulturellen Begegnungen wird uns immer wieder neu bewusst, dass wir als Menschen über alle Grenzen hinweg verbunden sind, dass ein gastfreundliches Aufeinander-Zugehen möglich und dass Einheit in Verschiedenheit erlebbar ist.

Ein Hoffnungszeichen für die Zukunft

Damit diese Erfahrung vor allem auch junge Menschen und Migranten erreichen und Kreise der Hoffnung ziehen kann, sind die ›Internationalen Bildungszentren für junge Leute‹ in Solothurn, Mailand, São Paulo und Mexiko-Stadt entstanden, sowie bereits im Jahre 1982 das Centro di Spiritualità für junge Leute » in Stuttgart, in dem wir vom Anfang an mitarbeiten.

Die internationalen Zentren sind von der katholisch-universellen Spiritualität des Seligen Giovanni Battista Scalabrini » (1839-1905) geprägt. Aus dem Glauben heraus konnte er in der harten Situation der Migration ein Hoffnungszeichen für die Zukunft entdecken:

In der Begegnung von Menschen verschiedener Kulturen und Mentalitäten ist eine neue Welt am Entstehen. Das geschieht nicht automatisch: Schritt für Schritt - und nicht ohne Anstrengung - rücken Menschen und Völker zusammen und entdecken sich als eine einzige Menschheitsfamilie.